Sa

20

Jul

2013

Die letzten Wochen

Die letzten Wochen waren mehr als ereignisreich.

Viele Bestellungen trudelten in meiner Häkelscheune ein. Eine Kuscheltiermaus sollte es sein. Zwei Taschen Eine Mütze mit Applikationen, Schuhe für welche es keine Anleitung gab, Geschenke für Babys.

Es gab eine Hochzeit in der Familie, ein neues Baby erblickte das Licht der Welt.

Eine Geburtstagsfeier nach der anderen wurde gefeiert.

Im Mai hatten wir tolles Regenwetter, und vielerorts Überschwemmungen.

Und endlich kam dann doch der Sommer. 

In meinem zukünftigen Laden wurde gewerkelt, und dabei die eine oder andere Überraschung entdeckt.


Eine Regenfront mit Hagel und Starkregen zog auch über die Häkelscheune. Die Staße verwandelte sich innerhalb von Minuten in einen Fluß. Der kleine Bach auf der anderen Staßenseite stieg gefährlich an.

Aber die Häkelscheune blieb trocken.

Nach diesem Unwetter erholte sich die Natur schnell. Überall blühte es. Auch mein kleiner Garten im Hof erholte sich schnell.

Hier wachsen Kräuter die herrlich duften und jedem Essen ein wenig Farbe und den gewissen Kick geben.

Es gibt Erdbeeren, gerade genug zum Naschen.

Salat und Radieschen wachsen schnell und werden nach der Ernte gleich wieder ausgesät.

Möhren, Kohlrabi und Zucchini brauchen ertwas länger, auf die freuen wir uns am meisten.

Und es gibt viele Kübel mit Blumen. Noch dauert es bis die Gladiolen blühen. Die Ringelblumen und Bartnelken wollen in diesem Jahr nicht so wirklich wachsen.

Der Hof ist im Sommer mein Lieblingsplatz.


Ich hab in den letzten Wochen so viele verschiedene Sachen gehäkelt, das ich gar nicht weiß wie ich das alles hier in den Blog einfügen soll. Ich glaube Taschen waren in diesem Jahr der Renner. Zwei Taschen wurden genau nach den Voerstellungen der Kundinnen gehäkelt. eine dritte, hier nicht gezeigte Tasche, brauchte meine Jüngste als Sportbeutel für die Schule, und eine vierte Tasche habe ich aus Zeitgründen nicht gehäkelt sondern gekauft und mit Applikationen und Taschenbaumlern aufgehübscht. Diese Tasche war dann das Gebutstagsgeschenk für meine 12 jährige Nichte.


Die Schuhe

Ja, diese Schue haben mich jede Menge Zeit gekostet. Und ich habe meine allererste Anleitung mit Fotos von A-Z selbst geschrieben. Das erste Paar hat mir selbst auf Anhieb gepasst. Die Kundin hatte aber größere Füße. Ich hab die Schuhe dann also größer gemacht. Viel, viel, viel zu groß. Hier sind die RiesenBallerinas, wahrscheinlich Gr. 45.

Aus dieser Enttäuschung heraus entstand dann die Anleitung. Eigentlich nur für mich, damit so ein schlammassel mit der Größe nicht wieder passiert. Beim Häkeln und anschließenden Anprobieren war aber klar, dass man Schuhe immer anprobieren sollte, und die Schuhe sicher nur schwer zu verkaufen sind. Wieso dann die Anleitung für mich behalten. Am besten man probiert die Schuhe während der Fertigung mehrmals an, und häkelt sie passend für den eigenen Fuß.


Bei den ganzen Bestellungen und den vielen Geschenken musste ich irgendwie den Überblick behalten. gar nicht so einfach. Angefangene Projekte lagen überall herum. Eine Art Ordnungssystem musste her. Selbstverständlich musste ich das  häkeln. Diese Utensilo Körbchen sind ganz schnell gemacht. Die meisten habe ich im Auto auf dem Weg zu den vielen Feiern gehäkelt. Oder auf dem Weg zu Besuchen. Diese 4 haben im Moment 6 Geschwister. Alle 10 sind gefüllt. In einigen warten Projekte auf die Fertigstellung, in anderen lagern Materialien die ich ab und zu zum Häkeln brauche, wie Knöpfe, Perlen, Ü-Ei Eier, Haargummis, Haarklips, Draht, Schlüsselringe und Karabiner.

So langsam, ganz langsam nimmt mein Laden gestalt an.

Leider ist meine Kamera zwischendurch kaputt gewesen und ich hab viele Fotos verloren. In der Decke gab es die größten Überraschungen. Ein altes Wespennest. Ein Uralter riesiger Wasserschaden, und das ehemalige Oberlicht.

dieses "Loch" kann ich bestimmt für Dekozwecke nutzen. Wie genau weiß ich noch nicht, aber Ideen hab ich einige....

Kommentar schreiben

Kommentare: 0