Mo

06

Jan

2014

Der erste Sonntagsspaziergang 2014

Gestern, am 05. Januar, machten mein Mann und ich den ersten Spaziergang in diesem Jahr.

Bei 7°C, fast Windstille, aber wolkenverhangenem Himmel spazierten wir unseren Lieblingsweg einmal um den Oppacher Gondelteich.

Zuerst immer am Beiersdorfer Wasser entlang. Wie grün doch alles ist, gar nicht so wie es im Januar sein müsste. Noch nicht mal die Bäume haben ihr ganzes Laub abgeschüttelt.

Über die Hauptstaße, und dort hängt seit Jahren dieser alte Rechen. 

Die frische Luft tut gut, genau wie unsere Zweisamkeit-

Vorbei am alten Schloss mit dem hübschen alten Pumpenhaus. So langsam zerfällt es mehr und mehr, schade um diesen Blickfang.

Die grünen Kletterpflanzen und das saftige grün des Mooses bilden einen wunderschönen Kontrast zum braun der verwelkten Blätter. Ein Zeichen das die Natur noch lange nicht Winterschlaf hält.

Am Teich kommen die Enten hungrig auf uns zugeschwommen. 

Ein Stück des Teiches ist zugefroren.

Die Schwäne werden vom Ufer aus gefüttert.

Einige der Spaziergänger haben für die Tiere Brot mitgebracht.

Heute stehen hier mal keine Angler, die auf einen dicken Fang warten.

Vielleicht hält sie die dünne Eisschicht ab?

Wunderschön wie sich das Restaurant im Teich spiegelt.

Die Boote der Gondelfahrt sind winterfest gemacht. Sie warten auf ihren Einsatz im Frühling.

Dem Moos scheint dieses Wetter zu gefallen. Hier und dort und überall wächst es. Am Boden, an Bäumen, zwischen dem Laub, auf Steinen. Ein sattes Grün das eigentlich gar nicht in den Januar gehört.

In einem Meer aus trockenem Laub und dürren Zweigen erhebt sich ein völlig bemooster Baumstumpf.

So als ob er hier völlig fehl am Platz ist, oder darauf wartet das die Natur erwacht und ihn wieder mit ihrem Grün einhüllt.

Schon fast zurück auf der Hauptstraße haben wir am Wegesrand diese Gänseblümchen entdeckt. Ganz klein und zart, und vom Regen zerzaust.

Die Natur schläft nicht, sie ruht nur ein bischen, sie wartet auf Sonnenstrahlen die den Boden kitzeln und das Leben erwacht.

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